Vogelsang

Ein kleiner, aber feiner Kölner Vorort im Nordwesten der Stadt feiert Geburtstag, so beginnt der Artikel im Kölner Stadtanzeiger anlässlich des 75 jährigen Bestehens von Vogelsang 2007. Vogelsang besteht aus vielen schönen Einfamilienhäusern, Reihen- und Mehrfamilienhäusern in denen zur Zeit etwas über 8000 Menschen leben.Ein kurzer Einblick in die Geschichte dieses Vorortes: 1932 stiegen die Arbeitslosenzahlen in Köln enorm in die Höhe, die Menschen lebten in menschenunwürdigen Behausungen. Es entstanden in dieser Zeit die so genannten Stadtrand- und Erwerbslosensiedlungen. Siedlungswillige begannen dann auf Äckern zwischen Müngersdorf und Bickendorf unter der Bauträgerschaft der GAG (Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft) in Selbst- und in Nachbarschaftshilfe erste Häuser zu errichten. Das Besondere war, dass die Grundstücke so bemessen waren, dass die Bewohner sich dort mit Obst und Gemüse selbst versorgen konnten, selbst die Haltung von Kleintieren war zulässig. Schnell bekam Vogelsang die Namen „Tomatensiedlung“ oder „Pfefferinsel“. In dieser Zeit entstand sicherlich das gute nachbarschaftliche Verhältnis, vor allem in der alten Siedlung, für das Vogelsang bekannt ist. Natürlich hat sich Vogelsang im Laufe der Zeit gewandelt, hinzugekommen ist Neu-Vogelsang in den 60iger Jahren und seit noch nicht solange Zeit entsteht Vogelsang –Nord.Die Räume, die dem SeniorenNetzwerkes in Trägerschaft der Kölner Seniorengemeinschaft e.V. von Herrn Bauer, dem hiesigen Apotheker, zur Verfügung gestellt wurden sind im kleinen Einkaufszentrum am Goldammerweg unter dem Namen Pro Senioren & Gesundheit zu finden. Wir genießen hier die besondere Atmosphäre einer ehemaligen Apotheke und fühlen uns hier sehr wohl.