Premiere „GARTEN, LÜSTE und andere EXTRVAGANZEN“

Wann

27. Juni 2026    
20:00 - 21:30

Veranstaltungstyp

Das TanzTheaterAtelier des Senioren Netzwerks Niehl lädt herzlich zur Premiere seines neuen Tanztheaterstücks ein: „GARTEN, LÜSTE und andere EXTRVAGANZEN“ – eine künstlerische Begegnung mit dem rätselhaften Triptychon „Der Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch.

TERMIN: 27. Juni 2026 – 20 Uhr
ORT: SNW Niehl, Pohlmanstr. 13, 50735 Köln

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird jedoch gebeten:
seniorennetzwerk-niehl@drk-koeln.de

Das Projekt
In einem interdisziplinären Ansatz verbinden die Teilnehmenden Bewegung, Maske und visuelle Gestaltung zu einer eigenständigen szenischen Form. Es geht nicht um eine Reproduktion der Bilder Boschs – sondern um einen künstlerischen Zugang: einen Versuch, seine geheimnisvollen Welten zu erspüren, ihre möglichen Bedeutungen zu erfassen und sie in unserer Gegenwart neu lebendig werden zu lassen.

Seit Anfang 2026 beschäftigen sich die Teilnehmenden intensiv mit dem Werk von Hieronymus Bosch – durch Museumsbesuche, theoretische Recherche sowie die kontinuierliche Teilnahme an Workshops und Aufführungen im Bereich Tanz und Performance.

Begegnung zwischen Generationen und Kulturen
Das Projekt schafft einen Raum für Begegnung zwischen Generationen und Kulturen. Es fördert künstlerische Teilhabe, sozialen Austausch und kulturelle Bildung im Alter – und eröffnet zugleich einen Zugang zu zeitgenössischer Bühnenkunst. Das Tanztheaterprojekt ist multikulturell und generationenübergreifend angelegt und steht damit für die gelebte Gemeinschaft des Senioren Netzwerks Niehl.

Künstlerische Leitung
Die Inszenierung liegt in den Händen von Norma Raimondi, Choreografin, Tanzpädagogin und Kulturvermittlerin mit internationaler Laufbahn seit 1966. Geboren in Argentinien, kam sie 1989 mit einem Stipendium des Goethe-Instituts und des Internationalen Theaterinstituts nach Deutschland. Seitdem lebt und arbeitet sie in Köln. Ihr Engagement wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. durch das argentinische Außenministerium sowie durch die Verleihung eines UNESCO-Preises (Stiftung ProTango Argentina).

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